Evaluation arthena
2005/06
Die
Jugendlichen sollten durch dieses Projekt in ihrer Persönlichkeit
sowie im sozialen Verhalten gestärkt
werden:
Dieses Projekt hatte die Aufgabe den Jugendlichen zu
zeigen was sie können, und nicht, was sie nicht
können.
Durch die Einteilung in Zweiergruppen konnten wir Künstler
eine individuelle Betreuung der Jugendlichen gewährleisten.
Kreativität, Kollegialität, Lebensfreude, Stolz,
Selbstvertrauen, Durchhaltevermögen und sich entscheiden,
konnten dadurch aktiv und nachhaltig bei diesen Schülerinnen
und Schülern gefördert werden. Teilweise sind
die Jugendlichen auch an ihre kreativen und physischen
Grenzen gestoßen. Zum Stolz aller Beteiligten wurden
alle Werke beendet und ausgestellt.
Den Jugendlichen die
Möglichkeit bieten, in der
Bildenden Kunst eigene Erkenntnisse zu gewinnen:
In über 800 Stunden (124 Nachmittage) sind 83 Werke
entstanden. In der Auseinandersetzung via Bildender Kunst,
gelangten die14 Jugendlichen (14 Jahre) zur Erkenntnis,
dass Künstler nicht «vom Himmel fallen», sondern
harte Arbeit dahinter steckt.
Diese Jugendlichen sehen die Bildende Kunst heute aus
einer anderen Perspektive. Die Chance, ihr eigenes kreatives
Potenzial durch professionelle Künstler in deren
Atelier umzusetzen und zu erfahren, war einzigartig in
diesem Projekt.
Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern:
Die anfänglichen Befürchtungen, die Klassenlehrer
könnten das Jugendprojekt
arthena als Konkurrenz
auffassen hat sich nicht bewahrheitet. Im Gegenteil:
Die Zusammenarbeit mit den Klassenlehrern, Matthias Gasser,
Urs Geissbühler und Kurt Rathgeb war äußerst
erfreulich und nachhaltig.
Der gegenseitige Austausch beim Atelierbesuch war sehr
interessant und informativ. Die Lehrerschaft, die Schulleitung
Unterseen und der Schulinspektor Bernhard Häsler
befürworten und unterstützen das
arthena-Projekt.
In Zukunft könnte
arthena einen
festen Platz an den Schulen auf dem Bödeli erhalten
(Verhandlungen sind im Gange).
Das Mitwirken der Eltern:
Die Zusammenarbeit mit den Eltern war auch sehr positiv.
Die ganze Familie inklusive Umfeld (Großeltern,
Götti, Tanten etc.) zeigten großes Interesse.
Sie besuchten die Ateliers, kamen an den Sitzungen
und besuchten die Vernissage und die Ausstellung.
Die
Ausstellung in der BEKB Interlaken:
Die Geschäftsleitung und MitarbeiterInnen der BEKB
begrüßten dieses Projekt trotz Mehraufwand
ihrerseits und erlebten die Ausstellung als Bereicherung.
Die Kunstexperten verwandelten die BEKB kurzum zu einer
Galerie. Strahlend und stolz präsentierten die 14
Jugendlichen ihre 83 Werke an der Vernissage. Nach ihrer
Ansprache diskutierten sie mit den Gästen über
ihre Themen, die sie via Bildende Kunst umgesetzt haben.
Die Erwachsenen waren sichtlich beeindruckt vom Ergebnis.
200 Gäste besuchten die Vernissage. Während
der Ausstellung (3 Wochen) konnten wir nochmals rund
500 BesucherInnen begrüßen. Von den 83 ausgestellten
Werken sind 54 verkauft worden.
Ein weiterer «Aufsteller» sind die vielen positiven Reaktionen
die sich unter anderem auch im Gästebuch äußerten.
Alle Beteiligten freuen sich schon heute auf die nächste
Ausstellung
arthena 2007.
Medien:
Durch die kontinuierliche und ausführliche Berichterstattung
der regionalen Medien (Berner Oberländer, Jungfrau
Zeitung, Thuner Tagbl., Radio BeO), ist für das
Projekt, die Jugendlichen und ihre Werke, ein positives
und nachhaltiges Interesse in der Öffentlichkeit
entstanden.
Schlussbemerkung
Die Projektarbeit mit den Jugendlichen hat Spaß gemacht
und war sehr erfolgreich. Auch die Zusammenarbeit zwischen
den Künstlern und den Jugendlichen war sehr gut.
An dieser Stelle danke ich allen Beteiligten des Jugendprojekts
arthena für das super
Engagement!
Das erfolgreiche Gelingen des Projekts ist ebenfalls
allen Institutionen, Fachstellen, PolitikerInnen, Sponsoren,
Medien und Menschen zu verdanken, die das Projekt auf
irgendeine Weise unterstützt haben.
Herzlichen Dank!!!
nach
oben